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  • Daniel KienastDaniel Kienast
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    Zu heiss im Wohnzimmer, obwohl es draussen langsam kühl wird? Oder morgens am Frieren und nachmittags am Schwitzen?

    Willkommen in der Übergangszeit! Jedes Jahr im Frühling und Herbst erwärmen sich bei uns Bewirtschaftern genau wegen diesem Phänomen die eine oder andere Telefonleitung.

    Das Hauptproblem: Extrem schwankende Tag-Nacht-Temperaturen und die Herbstsonne, die die Wohnräume über die Fenster massiv aufheizt.

    Und bei Fussbodenheizungen ist das Problem noch dreimal grösser!

    Warum? Bodenheizungen sind extrem träge. Die gesamte Masse des Unterlagsbodens funktioniert wie ein riesiger Wärmespeicher. Scheint am Nachmittag die Sonne rein und heizt den Raum auf, strahlt der Boden trotzdem noch stundenlang munter weiter Wärme ab. Das System kann physikalisch schlicht nicht auf Knopfdruck reagieren!

    Der grösste Fehler jetzt? Panisch den Techniker rufen und an der Heizkurve schrauben lassen!

    Wenn wir das System nämlich an milden Sonnentagen runterschrauben, sitzt ihr in zwei Wochen – wenn es dann mal richtig kalt wird – im Kühlschrank zu Hause!

    Der Profi-Tipp vom Heiziger lautet deshalb: Ruhe bewahren, abwarten und beobachten. Erst wenn es auch bei konstant tiefen Aussentemperaturen dauerhaft zu warm oder zu kalt bleibt, muss der Fachmann nachjustieren.

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