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  • Daniel KienastDaniel Kienast
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    Ein weiteres Beispiel, warum die Bewirtschaftung von Liegenschaften immer komplexer wird.

    Eine Lokale Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) ist ein Zusammenschluss von Haushalten und/oder Unternehmen, welcher Produzenten von erneuerbarem Strom (also Solaranlagenbesitzer) und Strom-Verbraucher zusammenbringen und dadurch der lokal erzeugte Strom innerhalb eines Quartiers oder einer Gemeinde geteilt und gemeinsam verbraucht werden kann.

    Folgende Punkte sollte man dabei kennen
    Zweck: Es geht darum, den Eigenverbrauch von Solaranlagen und die lokale Nutzung des Stroms zu fördern. Damit wird die Belastung der Stromnetz-Infrastruktur entlastet, was entsprechend dann auch finanziell abgegolten wird.

    Was gilt als lokal: Eine LEG kann über Grundstücksgrenzen hinausgehen und sich über das öffentliche Verteilnetz innerhalb eines Quartiers oder einer ganzen Gemeinde erstrecken. Jeder lokale Stromanbieter definiert dabei, wie weit dies möglich ist und wo welche finanziellen Einsparungen für die Entlastung der Netz-Infrastruktur gewährt werden.

    Preisvorteil der Netznutzung: Für den Strom, der innerhalb der LEG über das öffentliche Verteilnetz ausgetauscht wird, profitieren die Teilnehmer von reduzierten Tarifen für die Nutzung.

    Preisvorteil Energiepreis: Produzenten können ihren Strom in der Regel zu einem besseren Preis innerhalb der LEG verkaufen, als wenn sie ihn ins öffentliche Netz einspeisen würden. Verbraucher können ihn womöglich günstiger beziehen als den Reststrom vom Netzbetreiber.

    Ab wann ist das möglich: Die Möglichkeit zur offiziellen Gründung von LEG in der Schweiz wurde durch das revidierte Stromversorgungsgesetz geschaffen und wird ab dem 1. Januar 2026 gegeben sein.

    Organisation: Die Teilnehmer bleiben Kunden des Verteilnetzbetreibers, der für die Messung des Stromflusses und die Abrechnung des Reststroms sowie der Netznutzung zuständig ist. Dafür muss durch den Netzbetreiber die Infrastruktur aufgebaut werden; denn es braucht dafür zwingend den Einbau von Smartmetern in den Haushalten.

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