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  • Daniel KienastDaniel Kienast
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    Ein einfacher Holzkeil spart deiner Gemeinschaft womöglich tausende Franken

    Wusstest du, dass eine einzige falsch gelagerte Schutztür am Ende tausende von Franken kosten kann?
    Ein Schutzraum ist kein „Abstellen-und-Vergessen“-Ort, sondern ein technisches Bauwerk, das Pflege braucht. Wer hier spart, zahlt bei der nächsten amtlichen Kontrolle doppelt drauf.

    Der wichtigste Tipp für jeden Keller: Klemmt unter jede offene Beton-Panzertür unbedingt einen Holzkeil. Diese Türen sind extrem schwer. Ohne Keil senken sie sich mit der Zeit ab und verziehen die massiven Stahlscharniere. Wenn das passiert, lässt sich die Tür oft nicht mehr schliessen und ein kompletter Ersatz wird fällig – und das wird richtig teuer. Denn die Schutztüren müssen vollumfänglich funktionstüchtig sein.

    Damit die Technik im Ernstfall auch funktioniert, sollten sämtliche Lüftungsgeräte zweimal jährlich für rund 15 Minuten laufen. Wer das vernachlässigt, riskiert Standschäden an den Motoren.
    Gleichzeitig sollten alle Öffnungsmechanismen an Türen und Notausgängen geschmiert werden – überall dort, wo Metall auf Metall trifft. Ein Tropfen Fett verhindert Rost und sorgt dafür, dass die Mechanik nicht frisst.
    Kontrolliert zudem die Tür- und Notausgangsrahmen regelmässig auf Roststellen und tragt gegebenenfalls einen Rostschutz auf. Auch die Gummidichtungen danken es euch, wenn sie ab und zu gepflegt werden, damit sie geschmeidig bleiben und im Ernstfall wirklich luftdicht abschliessen.

    Und noch ein wichtiger Punkt für die nächste Kontrolle: Pro 30 Personen braucht es im Schutzraum zwingend ein Trockenklosett inklusive WC-Abteil. Fehlt das, gibt es bei der Kontrolle garantiert eine Beanstandung.

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