Wenn es wieder kalt und nass wird draussen, kommt für viele die Zeit, in welcher die eigenen Cheminées in der Wohnung wieder angefeuert werden.
Absolut verständlich, gibt so ein Feuer doch eine sehr angenehme Wärme ab.
Das ein Feuer allerdings auch gefährlich sein kann, wissen wir alle. Unternehmen aber auch alle alles, damit diese Öfen sicher betrieben werden können? Und wer ist überhaupt verantwortlich?
Ein Cheminée verfügt über einen eigenen Kamin. Zwar können mehrere Öfen an den gleichen Kamin angehängt werden, diese müssen dann aber auch in der gleichen Wohnung sein. Und somit hat jede Wohnung im Stockwerkeigentum, welche ein Cheminée verfügt, auch einen eigenen Kamin, welcher bis auf das Dach hoch geht. Und als logische Konsequenz gehört dieser Kamin zum Sonderrecht – und die Verantwortung für einen sicheren Betrieb liegt beim entsprechenden Eigentümer; und nicht bei der Verwaltung.
Ein Kamin sollte jährlich durch den Kaminfeger gereinigt und kontrolliert werden. Nutzt man den Ofen für eine längere Zeit nicht und entfacht dann ein Feuer, ohne den Kamin gereinigt zu haben, kann es zu Schornsteinbränden kommen. Dies ganz einfach, weil zum Beispiel durch Vögel ein Nest gebaut wurde, Spinnweben vorhanden oder Russablagerungen vorhanden sind. Also immer zuerst den Kamin prüfen lassen, bevor man nach einer längeren Pause mal eben rasch an einem Abend ein Feuerchen macht.
Bitte achtet also unbedingt darauf, dass es in Mehrfamilienhäusern nicht zu solch schrecklichen Ereignissen kommt. Denn neben einem möglichen sehr hohen Sachschaden, wofür du als Eigentümer dann auch haften wirst, gilt es insbesondere bei der Sicherheit aller Personen keine Abstriche oder Einsparungen zu machen.
Also: zuerst kontrollieren und erst dann die wohlige Wärme des Feuers bedenkenlos geniessen.